Definition

DCE (Distributed Computing Environment)

Mitarbeiter: Jack Keelan

1. Beim Netzwerk-Computing ist DCE (Distributed Computing Environment) eine Software-Technologie und ein Industriestandard für das Einrichten und das Management von Computing und Datenaustausch in einem System von verteilten Computern. DCE wird in der Regel in größeren Netzwerken mit Computer-Systemen eingesetzt. Darin sind normalerweise verschiedene Server mit unterschiedlichen Größen involviert, die sich an geografisch unterschiedlichen Standorten befinden. DCE verwendet das Client/Server-Modell. Mit DCE können Nutzer Anwendungen und Daten verwenden, die sich auf diesen Servern befinden. Die Entwickler der Anwendungen müssen sich nicht darum kümmern, wo die Programme laufen oder wo genau die Daten liegen.

Die Konfiguration von DCE setzt die Vorbereitung von verteilten Verzeichnissen voraus. Auf diese Weise lassen sich die DCE-Anwendungen und dazugehörigen Daten lokalisieren, sobald sie gebraucht werden. DCE beinhaltet Sicherheits-Support und einige Implementierungen stellen Unterstützung für den Zugriff auf populäre Datenbanken zur Verfügung. Dazu gehören IBMs CICS, IMS und DB2.

DCE wurde von der OSF (Open Software Foundation) entwickelt. Die eingesetzten Software-Technologien stammen von diverse Firmen, die Mitglieder der Einrichtung waren.

2. Bei der Datenübertragung von einem Computer ist DCE (Data Communication Equipment) die RS-232C-Schnittstelle, die ein Modem oder ein anderes serielles Gerät verwendet, um Daten mit diesem Computer auszutauschen.

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Diese Definition wurde zuletzt im Juli 2016 aktualisiert

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