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Wann sollte die IT-Abteilung Thin Clients für VDI einsetzen?

Thin Clients für VDI bieten eine Vielzahl von Vorteilen, aber sie funktionieren nicht für jedes Unternehmen. Berücksichtigen Sie diese Schlüsselfaktoren vor dem Kauf.

Thin-Client-Geräte bieten zahlreiche Vorteile gegenüber PCs, wie geringere Anschaffungs- und Wartungskosten – aber Thin-Clients sind nicht für jeden Anwendungsfall geeignet.

Viele Unternehmen ersetzen Desktop-PCs durch Thin Clients, die an Backend-VDI-Systeme angeschlossen sind. Vor dem Einsatz von Thin Clients für eine virtuelle Desktop-Infrastruktur (VDI) müssen IT-Profis überlegen, wie sie diese nutzen wollen. Es gibt mehrere Schlüsselfaktoren, die bestimmen, ob Thin Clients in einem Unternehmen funktionieren.

Überlegungen zu Thin Clients

Thin-Client-Geräte bestehen in der Regel aus etwas mehr als einer Videoanzeige und Eingabegeräten wie einer Tastatur und einer Maus. Das Backend-VDI-System übernimmt nahezu alle Rechenaufgaben. Das bedeutet, dass alle Tastatur- und Mauseingaben während der Verarbeitung das Netzwerk durchlaufen müssen. Auch die Aktualisierung der Anzeige muss durch das Netzwerk. Das bedeutet, dass eine zuverlässige Konnektivität für Unternehmen, die Thin Clients einsetzen, ein absolutes Muss ist.

Thin-Client-Geräte hängen von der Netzwerkkonnektivität ab, so dass sie möglicherweise nicht die beste Wahl für Zweigstellen sind. Das heißt nicht, dass diese Niederlassungen diese Geräte nicht nutzen können, sondern dass die Verbindung zum VDI-System schnell und zuverlässig genug sein muss, um ein gutes Endanwendererlebnis zu gewährleisten.

IT-Profis sollten auch die Anwendungsnutzung in Betracht ziehen, bevor sie Thin Clients für VDI einsetzen. Es gab eine Zeit, in der Thin Client-Umgebungen nur für leichte Aufgaben wie das Prüfen von E-Mails oder das Arbeiten an einer Tabellenkalkulation geeignet waren.

Heute sind die meisten VDI-Systeme in der Lage, einer Benutzersitzung eine dedizierte GPU zuzuordnen. Das ermöglicht den Benutzern, grafikintensivere Anwendungen auszuführen. Dennoch machen Latenzzeiten und begrenzte Bildschirmauflösungen Thin Clients eher zu einer schlechten Wahl für grafikintensive Anwendungsbereiche wie Videobearbeitung, CAD oder Fotobearbeitung.

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