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Die Cyberangriffe der KW17/2026 im Überblick

Wie ist die aktuelle Situation in Sachen Cyberattacken? Wir liefern Ihnen einen wöchentlichen Überblick, über Cyberangriffe, die in den Medien weltweit besprochen wurden.

Willkommen zur aktuellen Ausgabe von Cyberhebdo, der wöchentlichen Presseschau rund um das Thema Cyberangriffe. Wir haben nachfolgend eine Auswahl von Cyberangriffen zusammengestellt, die in den Medien verschiedener Länder erwähnt wurden. Der Überblick ausschließlich auf relevante Cyberangriffe und schließt dabei DDoS-Attacken sowie die bloße Verunstaltung von Websites (Defacement) aus. Im Fokus stehen stattdessen gezielte Angriffe, die Unternehmen, Behörden oder kritische Infrastrukturen nachhaltig beeinträchtigen können. Die folgende Übersicht bietet einen kompakten Einblick in die wichtigsten Vorfälle der vergangenen Woche ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

16.04.2026, Sprendlingen-Gensingen, (Deutschland). Die Verwaltung und die öffentlichen Dienste von Sprendlingen-Gensingen wurden durch einen Ransomware-Angriff am Donnerstag, dem 16. April 2026, lahmgelegt. Als Reaktion darauf wurden alle IT-Systeme vom Netzwerk getrennt. Dies führte zu einer Beeinträchtigung der Verwaltungsdienste. Ein BSI-zertifiziertes Forensikteam untersucht den Vorfall. Quelle

16.04.2026, Temse, (Belgien). Die Gemeindeverwaltung von Temse hat ihre IT-Systeme vorsorglich abgeschaltet, nachdem Unregelmäßigkeiten festgestellt wurden, die auf einen Cyberangriff hindeuten. In Zusammenarbeit mit dem Belgischen Zentrum für Cybersicherheit schränkt die Gemeinde ihre Verwaltungsdienste ein. Derzeit laufen Ermittlungen, um das Ausmaß und die genaue Art dieses IT-Vorfalls zu ermitteln. Quelle

16.04.2026, Fusion Superplex, (Bahamas). Bei Fusion Superplex ist kürzlich ein Vorfall im Bereich der Cybersicherheit aufgetreten, der vorübergehend Auswirkungen auf einige der Systeme hatte. Als Vorsichtsmaßnahme wurde der Online-Ticketverkauf vorübergehend ausgesetzt. Quelle

17.04.2026, City of Tallahassee, (USA). Die Stadt Tallahassee war am 17. April Ziel eines Cyberangriffs, der auf einen Teil ihrer IT-Infrastruktur abzielte. Als Reaktion darauf schalteten die Behörden bestimmte Systeme ab und nahmen die Website vom Netz, um die Bedrohung einzudämmen. Nach Angaben der Stadtverwaltung sind keine größeren betrieblichen Auswirkungen zu verzeichnen, und bei diesem Vorfall sollen keine Daten kompromittiert worden sein. Quelle

19.04.2026, Vercel, (USA). Das Unternehmen Vercel gab bekannt, dass es einen Sicherheitsvorfall gab, bei dem unbefugter Zugriff auf einige seiner internen Systeme erfolgte. Der Angriff wurde durch die Kompromittierung eines von einem Mitarbeiter genutzten KI-Tools initiiert, Der Angreifer konnte anschließend Kontodaten übernehmen und sich durch die Systeme bewegen. Es gebe keine Anzeichen für die Manipulation entscheidender Pakete. Quelle

Presseschau, teilweise mit Claude (Anthropic) erstellt und von der Redaktion geprüft. Cyberhebdo wurde von unseren französischen Kollegen von LeMagIT entwickelt.

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