Definition

VM-Wildwuchs (VM Sprawl)

Als VM-Wildwuchs (VM Sprawl) bezeichnet man ein Phänomen, bei dem die Anzahl der virtuellen Maschinen (VMs) in einem Netzwerk einen Punkt erreicht hat, an dem der Administrator diese nicht mehr effizient verwalten kann.

Auch wenn virtuelle Maschinen meist sehr einfach erstellt werden können, haben sie doch dieselben Lizenzierungs-, Support-, Security- und Compliance-Vorgaben, die auch physische Maschinen aufweisen. Um den VM-Wildwuchs zu vermeiden, sollten Administratoren daher einen Prozess für das Erstellen virtueller Maschinen definieren und durchsetzen sowie eine Bibliothek standardisierter VM-Images anlegen. Nicht mehr benötigte virtuelle Maschinen sollten gelöscht werden.

Tools für das Lebenszyklus-Management virtueller Maschinen (Virtual Machine Lifecycle Management VMLM) können Administratoren beim Überblick über die Implementierung, das Provisioning, den Betrieb und die Wartung virtueller Maschinen über deren Lebensdauer hinweg unterstützen. Solche Tools bieten Administratoren oftmals ein Dashboard, über das die Anzahl vorhandener virtueller Maschinen, die physischen Hosts der VMs, ihre Speicherlaufwerke sowie ihre Software- und Betriebssystem-Lizenzen angezeigt werden.

Diese Definition wurde zuletzt im Oktober 2016 aktualisiert

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