Definition

Microsoft Windows Server Desktop Experience

Mitarbeiter: Wolfgang Dietl

Microsoft Windows Server Desktop Experience stellt IT-Administratoren die Möglichkeit zur Verfügung, verschiedene Features von Windows 7 auf Servern mit Windows Server 2008, Features von Windows 8 auf Servern mit Windows Server 2012 oder Features von Windows 8.1 auf Servern mit Windows Server 2012 R2 zu installieren.

Desktop Experience kann mit Hilfe des Initial Configuration Tasks Wizard oder mit dem Server Manager installiert werden. Die Installation der Desktop Experience schaltet die damit installierten Features nicht unmittelbar ein, und sämtliche Features, die Konfigurationsänderungen erfordern, müssen manuell aktiviert werden.

Windows Server Desktop Experience umfasst:

  • Windows Media Player
  • Windows Defender
  • Desktop-Themen (nur Windows Server 2008)
  • Snipping Tool
  • Windows SideShow
  • Sync Center
  • Character Map
  • Sound Recorder
  • Disk Cleanup
  • Video for Windows (AVI Support)
  • Support für Desktop-Apps (nur Windows Server 2012 und 2012 R2)
  • Windows Store (nur Windows Server 2012 und 2012 R2)
  • PC-Einstellungen (nur Windows Server 2012 R2)
  • Integrierte Suche (nur Windows Server 2012 R2)
  • Die Möglichkeit zum Abspielen einer Dia-Show auf dem Sperrbildschirm (nur Windows Server 2012 R2)

Windows MultiPoint Server und die MultiPoint Services Role in Windows Server 2016 installieren die Desktop Experience und weitere dafür notwendige Rollen wie den Remote Desktop Session Host (RDSH) automatisch.

Mit Windows Server 2016 wurde die Installation der Desktop Experience angepasst. Wenn Windows Server 2016 über den Setup-Assistenten installiert wird, stehen die beiden Optionen Windows Server 2016 und Windows Server 2016 (Server with Desktop Experience) zur Verfügung.

Die letztgenannte Option umfasst dabei die volle Server-Installation wie aus Windows Server 2012 R2 bekannt, anders als in Vorgängerversionen wird hierbei die Desktop Experience automatisch mit installiert. Eine separate Installation ist damit nicht mehr nötig. Die Option Windows Server 2016 dagegen installiert die Server-Core-Bereitstellung ohne grafische Benutzeroberfläche.

Diese Definition wurde zuletzt im Dezember 2016 aktualisiert

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