Definition

Microsoft UE-V

Mitarbeiter: Stuart J. Johnston

Microsoft User Experience Virtualization (UE-V) ist ein Virtualisierungswerkzeug, mit dem sich Benutzerkonten zwischen verschiedenen Windows-Geräten hin- und herverschieben lassen, und dabei stets dasselbe Betriebssystem und dieselben Anwendungseinstellungen vorgehalten werden.

Das Ziel von UE-V ist es, Endbenutzern eine konsistente Benutzererfahrung zu bieten – ganz egal, welches Windows-Gerät sie gerade verwenden. UE-V verwendet Vorlagen, um die Einstellungen zu spezifizieren, die der Endbenutzer gespeichert hat. Eine solche Vorlage ist eine XML-Datei, die Aufschluss darüber gibt, wo jede Einstellung im Dateisystem und der Systemregistrierung abgelegt wird. Die Vorlage enthält keine Werte für die Einstellungen und auch keine Daten – sie enthält nur die Information über den Speicherort der Einstellungen, der überwacht und gesichert werden muss, wenn der Benutzer sich abmeldet. UE-V wurde im November 2012 als Bestandteil der Utilities-Sammlung Microsoft Desktop Optimization Pack 2012 (MDOP 2012) veröffentlicht.

UE-V wurde als Ersatz für Roaming User Profiles entwickelt, die eine einfachere, weniger flexible Methode für die Handhabung mehrerer Geräte und verteilter Anwendungsnutzung bieten. UE-V ist nicht kompatibel zu Systemen, die kein Microsoft-Betriebssystem ausführen und kommt daher vor allem zusammen mit Microsoft App-V zum Einsatz. VMware und Citrix haben mit View Persona Management und User Profile Management ähnliche Tools im Angebot.

Diese Definition wurde zuletzt im August 2016 aktualisiert

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