Definition

Switching Fabric

Diese Definition ist Teil unseres Essential Guides: Einführung in Software-defined Networking (SDN)

Eine Switching Fabric kombiniert Hard- sowie Software und verschiebt die Daten, die von einer Netzwerk-Node kommen, über den richtigen Port weiter an einen anderen Netzwerkknoten. Die Switching Fabric umfasst Switching-Einheiten (individuelle Boxen) einer Node, integrierte Schaltungen und die Programmierung, die eine Kontrolle über die Switching-Pfade erlaubt. Die Swicthing Fabric ist unabhängig von der Bus-Technologie und der Infrastruktur, mit der die Daten zwischen den Knoten verschoben werden. Zudem ist die Fabric getrennt vom Router. Der Begriff wird manchmal auch für die gesamte Hard- und Software innerhalb eines Netzwerkes genutzt.

Das Wort Fabric steht als Metapher für die Komplexität und die Web-ähnliche Struktur der Siwtching-Pfade und Ports innerhalb einer Node. Die Fabric enthält Data-Buffer und nutzt Shared (geteiltes) Memory. Die Signal Computing System Architecture (SCSA), die das Framework für Computertelefonie bereitstellt, nutzt ebenso den Begriff der Switching Fabric. Im SCSA-Framework umfasst ein Teil des Hardwaremodells einen Switch-Fabric-Controller, eine Komponente, die Switching-Pfade überwacht und verwaltet.

Der asynchrone Transfermodus (ATM) und Frame Relay werden ihn und wieder auch als Switching-Fabric-Technologien bezeichnet. Switching Fabric kommt vor allem in Storage Area Networks zum Einsatz.

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Diese Definition wurde zuletzt im Mai 2016 aktualisiert

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