Definition

HLD ( Hardware Load-Balancing Device)

Mitarbeiter: Jonathan R. Caforio

Ein HLD (Hardware Load-Balancing Device), auch als Layer 4-7 Router bekannt, ist ein physisches Gerät, das Computer zu individuellen Servern in einem Netzwerk weiterleitet. Dabei bezieht es Faktoren wie zum Beispiel Prozessorauslastung des Servers, Anzahl der Verbindungen zum Server und dessen komplette Performance mit ein. Der Weiterleitungsprozess ist eine Form von Load Balancing.

Die Verwendung eines HLDs minimiert die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmter Server überlastet wird. Außerdem optimiert das Gerät die für jeden Computer verfügbare Bandbreite. Zusätzlich kann die Benutzung eines HLDs die Ausfallzeit des Netzwerks minimieren, den Traffic entsprechend priorisieren, End-to-End-Anwendungs-Monitoring ermöglichen und Autorisierung der Anwender durchsetzen. Darüber hinaus kann ein HLD gegen schädliche Aktivitäten wie zum Beispiel DoS-Angriffe (Denial-of-Service) schützen.

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Diese Definition wurde zuletzt im Mai 2016 aktualisiert

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