Definition

Content-Filter (Informationsfilter)

Content-Filter oder auch Informationsfilter dienen im Internet dazu, Webseiten oder E-Mails mit einem Programm zu überprüfen und gegebenenfalls den Zugang zu den Inhalten (Englisch: Content) zu sperren, wenn sie als unzulässig oder anstößig eingestuft wurden. Content-Filter werden von Unternehmen als Teil ihrer Internet-Firewalls und von Privatanwendern genutzt. Insbesondere Eltern setzen sie ein, um die Kontrolle darüber zu behalten, was ihre Kinder im Internet treiben.

Content-Filter arbeiten meist auf Basis von bestimmten Zeichenfolgen. Soll eine Seite besucht werden, die eine der unerwünschten Zeichenfolgen enthält, wird der Zugriff geblockt. Inhalte werden normalerweise auf Pornografie und gelegentlich auch auf die Verherrlichung von Gewalt oder Hass hin untersucht. Kritiker von Content-Filtern sind der Ansicht, dass es mit dieser Technik keine Schwierigkeit ist, auch versehentlich (oder absichtlich) erwünschte Inhalte auszuschließen.

Content-Filter lassen sich unterteilen in Web-Filter, die Webseiten prüfen, und in E-Mail-Filter, die E-Mails auf Spam oder andere unerwünschte Inhalte untersuchen.

Folgen Sie SearchSecurity.de auch auf Twitter, Google+, Xing und Facebook!

Diese Definition wurde zuletzt im Juli 2016 aktualisiert

Erfahren Sie mehr über Anwendungs- und Plattformsicherheit

- GOOGLE-ANZEIGEN

File Extensions and File Formats

Powered by:

ComputerWeekly.de

Close