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Die Unterschiede zwischen physischer und logischer Netzwerk-Adressierung

Die physische Adresse bei einer Netzwerkkarte ist einzigartig. Die logische Adresse, meist TCP/IP, wird für Netzwerk-Routing-Zwecke zugewiesen.

Worin besteht der Unterschied zwischen physischer und logischer Adressierung?

Das OSI-Modell ist ein guter Startpunkt, wenn Sie mehr über die Unterschiede zwischen logischer und physischer Adressierung lernen möchten. Betrachten Sie die physische Adresse (Physical Address) als die 48-Bit-MAC-Adresse, die Hersteller in die Netzwerkkarten (NIC) implementieren. 

Diese Adresse ist einzigartig und man nennt sie auch Ethernet- oder Hardware-Adresse. Sie lässt sich zwar nicht ändern, aber fälschen (Spoofing). Die MAC- oder Ethernet-Adresse ist mit Layer 2 (der Data Link) des OSI-Modells verbunden.

Die logische Adresse ist eine IP-Adresse mit entweder 32-Bit oder 64-Bit. Diese ist nicht auf der Netzwerkkarte eingebettet, wird dieser aber zugewiesen, damit sich zwischen den Netzwerken routen lässt. Diese Art an Adresse läuft auf Layer 3 (Netzwerk) des OSI-Modells ab. Das Internet-Protokoll (IP) formt in Kombination mit TCP (Transmission Control Protocol) die TCP/IP-Suite. 

Es ist das De-Facto-Protokoll, um das Netzwerk der Netzwerke zu verbinden. Wir sprechen hier natürlich vom Internet. Das OSI-Modell ist ein Standard, der von der International Standards Organization (ISO) entwickelt wurde. Damit steht eine Vorlage zur Verfügung, die der Kompatibilität für Software-Entwicklung und Netzwerk-Kommunikation dient.

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Artikel wurde zuletzt im Februar 2015 aktualisiert

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